Über

Kraut und Kunst?

Immer wieder taucht in Gesprächen die Frage auf, warum wir die Begriffe Kraut und Kunst als Motto unserer „Unternehmung“ gewählt haben. Kraut und Kunst: Das ist nicht nur kurz und prägnant, sondern spiegelt bei näherer Betrachtung so vieles mehr wieder, welches uns bewegt und vorantreibt. Die Kunst, das ist die Fähigkeit des Menschen, seinem inneren Bewusstsein Ausdruck zu verleihen, sei es durch ein Bild, einen Blumenstrauß, ein Gedicht, aber doch auch durch seine Taten und Entscheidungen. Man mag es Lebensfreude nennen, wir verstehen Kunst nicht als in Stein gemeisselte Statuen, sondern als kreativen, lebendigen Prozess, eine Dynamik der Seele ob in in Bild, Wort oder Tat.
Das Kraut wiederum, so unscheinbar dieses Wort auch scheint, und im heutigen Sprachgebrauch eher im Sinne von „Unkraut“ verwendet, ist in unserem Verständnis ein so viel tiefer gehender Begriff, ein Sinnbild für die Zyklen der Natur, eine Gabe der Erde an den Menschen. Für jegliche Anwendungen, von Ernährung zu Wundheilung, wächst und gedeiht es wie die Menschen und kann in den richtigen Händen der Pharmaindustrie locker die Show stehlen, jedoch in den Falschen auch grossen Schaden anrichten. Bereits Paracelsus erkannte zu seiner Zeit, alles kann schädlich sein, denn die Dosis macht das Gift.
Wir sind keine vermeintlichen Wunderheiler, wie sie heute an jeder Ecke lauern, sondern uns zeichnet eine Philosophie und LEBENseinstellung aus, denen eine Rückkehr zu einem Bewusstsein für die eigene Umwelt inne wohnt, ein Auge auf ein bisher unbedachtes Kraut werfen und es zu etwas Positivem verarbeiten zu können, das zu Aspirin und Co eine gesunde und nachhaltige Alternative sein kann. Und so kann mit diesen zwei kleinen Worten ein Kunstwerk aus dem eigenen Leben erschaffen werden an dem man sich niemals satt sehen kann. 

 

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